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Mai 2008:
Da mein eigentlich unersetzbarer Hochschulkollege Hubert Buchberger verhindert war und er - wie auch das veranstaltende Schulhoff-Quartett - freundlicherweise sogar einen Bratscher als “Ersatz” für einen Primarius in Betracht zogen, kam ich in den Genuss mit seinen Quartettkollegen im Kloster Höchst im Odenwald auf einem Kurs für Amateurquartette als Dozent mitzuwirken. Es war ein toller Kurs mit sechs Streicherensembles, die allesamt auf sehr hohem Niveau grosse Werke bekannter Meister zum Besten gaben. Auch der Spaßfaktor war sehr hoch, was die Nächte kurz werden liess, da nur wenige Schlafbedürftige andere Musikbesessene daran hinderten, bis zum Frühstück durch zu musizieren!
Bilder vom Abschlusskonzert, den Organisatoren mit Wanderpokal und dem abschliessenden Werk für 4 Quartette:
Momentaufnahmen und Überreichung des Wanderpokals an einen Schlaflosen:
Juli/August 2007:
Eindrücke von den Kursen in Leutkirch und Neuburg sind hier bildhaft dokumentiert. Beide Kurse waren voll ausgebucht und das Niveau war auch erfreulich hoch! Gleich drei der Dozenten (Markus Nyikos, Christoph Schickedanz und ich) sind direkt nach dem letzen Abschlusskonzert in Immenstaad am Bodensee nach Neuburg gefahren, um dort die nächsten Patienten zu versorgen...
Leutkirch ist ein idealer Ort für Kurse, der genügend Übe- und Unterrichtsmöglichkeiten, nicht zu viel Ablenkung (ohne langweilig zu sein), abends zentrale Anlaufstellen für ein geselliges Miteinander und ausreichend Konzertmöglichkeiten im Ort und Umgebung bietet.
Die Dozenten:
Einige Teilnehmer des Kurses in Leutkirch:
Nach dem offiziellem Ende der Unterrichtstage, widmeten wir uns nun ganz der Kammermusik und konzertierten an schönen Orten!
Szenen eines Cellisten:
Neuburg an der Donau ist für mich gesundheitlich kein gutes Pflaster. Schon letztes Jahr verletzte ich mich im Training für das große Spiel Dozenten gegen Stadtmannschaft, aber dieses Jahr war meine Verletzung so schwer, dass ich erst gar nicht zum Spiel antreten konnte (weshalb das Ergebnis auch wenig schmeichelhaft mit 2:7 endete) und mir dann sogar die Lust aufs Fotografieren fast vergangen wäre, daher nur wenig “Neues”.
Die größte Herausforderung war aber, Luggi (dem stets gut gelaunten und überall beliebten Wirt unserer Stammkneipe “Blaube Traube”) spät abends davon zu überzeugen Bratsche zu lernen. In nur 3 Stunden zum Weltstar! “Vom Gfui her bast ois, glenkig bin I und glaum du I a!” Also braute er nur noch ein “Gerät”, um sich an der Technikstunden zu beteiligen! War suchten in seiner Küche was passendes und Markus Nyikos probierte es auch gleich mal aus...:
Oktober 2006:
Intensive Tage mit viel Spaß erlebten wir während der Dreharbeiten zu unserer Demo-DVD. Enorm viel Geduld und Glück brauchten wir, da sich scheinbar alles gegen uns verschworen hatte. Die Aufnahmen im Steinbruch wurden von Stürmen und Regenschauern unterbrochen, die Drehs in meinem Oldie bei offenem Verdeck waren ebenfalls eine nasse Angelegenheit. Aber wir warteten stets mit einem Lächeln im Gesicht auf ein paar Sekunden Sonnenschein. Das ZKM in Karlsruhe entpuppte sich plötzlich als große Baustelle, weshalb auch hier viel Fantasie gefragt war. Auf das Ergebnis dieser Tage sind wir sehr gespannt. Ein paar Bilder vom Dreh:
Im Steinbruch:
Das schwierigste Motiv war zweifelsohne Sebastian, der dem Team alles abverlangte, oder: Auf der Suche nach Normalität:
Noch ein paar Eindrücke aus glücklichen Drehtagen:
August 2006:
Obwohl nur 20 km von Neuburg a.d. Donau aufgewachsen und vor 18 Jahren selbst Teilnehmer bei der Sommerakademie Neuburg, lernte ich die Schönheit dieser Stadt erst während der Sommerakademie 2006 kennen. Es hat großen Spaß gemacht bei diesem sehr gut organisierten Kurs mit hervorragenden Musikern zu arbeiten. Da diese Akademie nicht nur auf Musik ausgerichtet ist, sondern ein Gesamtkonzept mit u.a. Fotografie-, Mal-, Kochkursen ist, lernt man auch viele tolle Leute kennen, welche diese Kurswoche noch viel interessanter machte!
Ein Highlight war das Fußballspiel der Dozenten/Teilnehmer gegen die Stadtmannschaft von Neuburg! Dies war sogar offizieller Bestandteil der Sommerakademie und beide Seiten haben diesem Ereignis lange entgegengefiebert! In der Zeitung war dann auch eine ganze Seite zu finden über dieses denkwürdige Ereignis, das letztlich 3:3 endete. Ein Spielbericht gibt’s im Neuburger Stadtarchiv.... Manchmal wünschte man sich als Musiker oder Künstler, dass man nur einen Bruchteil dieser Aufmerksamkeit bekommen würde...
Und etwas musiziert wurde auch vor den abendlichen Kneipenbesuchen:
Am letzten Kurstag hatten die bildenden Künstler interessante Ausstellungen zu bieten, die musikalisch umrahmt wurden:
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